
Video von der zweiten Hilfslieferung
Dr Martin Bünemann und Dr. Dietmar Schröder im Interview
Am 12.1.2010 hat ein Erdbeben mit der Stärke 7.0 Haiti heimgesucht. Es hat eines der ärmsten Länder der Welt getroffen. Inzwischen geht man von mehr als 200.000 Toten aus.
Es gibt aber auch über 1 Mio Verletzte, und die Lebensbedingungen sind katastrophal und die internationale Hilfe läuft nur schleppend an. Bisher können keine grösseren Flugzeuge in der Hauptstadt landen. Der Hafen ist ebenso zerstört.
Bei den Verletzten führen auch eigentlich harmlose Brüche und Hautverletzungen zu Infektionen und mangels Versorgung zu Amputationen. Oft ohne Narkose und geeignete Werkzeuge, bei mittelalterlich anmutenden Bedingungen.
Viele sind betroffen und möchten helfen. Gleichwohl stellt sich immer die Frage, wie man helfen kann und ob die Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird. Mit unserer Aktion haben wir einen Weg gefunden, direkt und nachvollziehbar bei den arm stärksten Betroffenen zu hefen - den verletzten Kindern in einer Kinderklinik in der Stadt, siehe hier.
Da es in Haiti kaum funktionierende Hilfe gibt, wird viel Hilfe von der benachbarten dominikanischen Republik geleistet. Dort gibt es organisierten Katastrophenschutz, unter anderem auch in der Stadt Sosua im Norden. Die Aktivitäten der "defensa civil" sind durch viele Freiwillige unterstützt worden, unter anderem durch ein deutsch-amerikanisches Ehepaar - Dagmar und Larry Rogers, die uns persönlich bekannt sind und deren Photos und Berichte aus der Krisenregion uns sehr schnell überzeugt haben, dass Hilfe nötig und möglich ist.
Aufruf: Herunterladen
Siehe die Webseite von Dagmar und Larry Rogers:
Dr. Claudia Olszak-Warnat / Holger Warnat